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September 2019

30.09.2019  Baskets Paderborn

Weil die Maspernhalle, die doch deutlich in die Jahre gekommen ist, saniert werden muss, braucht es eine Lösung für den Spielbetrieb der Uni-Baskets während der Sanierungs Bauzeit. Ob eine Tragluft- oder Leichtbauhalle dafür in Frage kommen könnte, prüft die Verwaltung derzeit. Ich schlage statt dessen vor, auf dem Gelände der britischen Kasernen in der Stadt eine geeignete Halle zu finden, denn die hatten viele Hallen, unter anderem für ihre Panzer. Riesige Hallen. Da könnte man nicht nur Basketball spielen. Man könnte so auch eine Menge Geld sparen.

 

29.09.2019  Bauboom

"Der Sozialdemokrat Kurt Schumacher hat gesagt, Politik beginnt mit dem Betrachten der Wirklichkeit. Deshalb schaue ich mir die Fakten an: Die eigentliche Triebkraft für den Preisanstieg liegt nicht in der Knappheit der Immobilien, sondern in der Knappheit der sinnvollen Kapitalanlagen. Wenn der Bund dreißigjährige Anleihen mit Negativzinsen ausgibt, dann schichten Anleger ihr Geld in Immobilien um." ( sagt Boris Palmer )

 

28.09.2019   Bundesparteitag der LKR

Bei einem BPT in Kassel haben wir gestern wichtige Themen erörtert und entschieden. Obwohl es uns nicht gelungen ist, in der Europa Wahl ordentlich abzuschneiden und zumindest ein Mandat für Bernd Lucke im EU Parlament zu erringen und die LKR in der Öffentlichkeit bekannter zu machen, will eine Mehrheit der Teilnehmer im BPT, dass die Partei weiter bestehen bleibt und daran arbeiten soll, das in der Tat gute Programm der LKR den Menschen als Wahlalternative anzubieten. Themen aufzuzählen, die als offensichtliche Probleme im Land ausgemacht werden können, ist einfach, es gibt viele Baustellen in Deutschland und in der EU. Von den chaotischen EZB Entscheidungen angefangen bis hin zur über moralisierenden Klimadebatte dieser Tage, die mit den Fakten nicht immer viel zu tun hat.

Der bisherige Bundesvorstand um Prof. Bernd Lucke ist in Kassel wegen Erfolglosigkeit zurückgetreten, um den Weg für neue engagierte Leute freizumachen. Als stellvertretender Bundesvorsitzender gehöre ich zu denen, die den Weg nun für andere frei gemacht haben. Ich habe als Versammlungsleiter diesen schwierigen aber konstruktiven BPT leiten dürfen.

Es war mir eine Ehre in einem guten Team im Bundesvorstand mit und für Prof. Lucke gearbeitet zu haben. Es war viel Arbeit, aber sie war es wert getan zu werden.

Anekdote am Rande: Prof. Lucke und ich haben am selben Tag Geburtstag, wir leben beide im Sternzeichen des Löwen.

 

27.09.2019   Klimaschutz im Rat

Soll ich meinen Wäschetrockner abschaffen, weil die Wäsche an der Luft von selbst trocknet? VIelleicht könnte ich auf einen Kühlschrank, mindestens aber auf den Gefrierteil verzichten, wenn ich klüger einkaufe und Tiefgefrorenes wegen der miesen Ökobilanz meide? Fliegen soll ich auch nicht mehr, besser mit dem Rad fahren. - Mein Leben würde sich arg verengen. Aber ich wäre dann zumindest ein moralisch guter Mensch.

 

Ja, es gibt einen menschlichen Einfluss auf das Wetter und damit langfristig das Klima. CO2, NOx, Smog zum Beispiel. Unstrittig und unübersehbar ist die Erderwärmung. Der Meereswasserspiegel steigt, der Mensch wird sich anzupassen wissen. Das fällt den reicheren Ländern leichter als den ärmeren, sich zu schützen. Mit Deichen zum Beispiel. Nord- und Ostsee Anlieger sind relativ gut geschützt. Besonders porblematisch sind die vielen kleinen Inseln oder die Städte, die tief liegend unmitelbar am/im Wasser liegen. Ein besonderes Problem ist die Entwicklung der Menschheit. Die Alten wussten: bau nicht unten am Wasser. Erfahrung macht klug, wir scheinen das vergessen zu haben.

Wie groß aber ist der von Menschen verursachte Teil der Wetteränderung und damit der Klimabeeinflussung? Ist vielleicht die Hälfte der Erderwärmung menschlichen Ursprungs? Mehr? Weniger? Die Debatte ist nicht einheitlich, ist nicht abgeschlossen, so auch die neusten Klimaberichte der Vereinten Nation.

Es ist richtig, wenn sich die Stadt Paderborn verpflichtet, weniger CO2 zu produzieren, möglichst klimaneutral zu sein. Je weniger Schadstoffe in der Luft sind, um so besser. Aber - Was bringt eine CO2-Kompensation, wenn CO2-Emissionen mit Geld auszugleichen werden sollen? Das hilft dem Klima nicht ein Grad. Besser wäre es, wenn die Emissionen gar nicht erst entstünden. Dazu braucht es in zukünftigen Gebäudeplanungen der Stadt Passiv Haus Pläne, neue Energieversorgungspläne in den neuen Stadtteilen, wenn denn die Verbrennung von was auch immer Vergangenheit sein soll. Und - ich muss daran erinnern - in diese heutige Zeit passen Feuerwerke nicht mehr, denn die sind der pure Schadstoff, sie sind Luftverschmutzung pur. 

Wir haben im Rat alle Maßnahmen unterstüzt, die die Schadstoffbelastung der Luft reduzieren, wir haben das Fonds Modell zur CO2 Kompensation nicht unterstützt. Einen solchen Ablasshandel unterstützen wir nicht.

Nebenbei bemerkt: Deutschland hat schon jetzt wegen des Ausbaus erneuerbarer Quellen mit die höchsten Energiepreise in der Welt. Tendenz steigend.

Australiens konservative Regierung vollzieht zurzeit eine 180-Grad-Drehung in ihrer Klimapolitik. Statt auf grüne Quellen setzt sie wieder auf Kohle. Gerechtfertigt wird das Manöver mit einem abschreckenden Beispiel: der deutschen Energiewende.

 

26.09.2019  unter Protest:  Deutsche EZB-Direktorin tritt zurück

Sabine Lautenschläger legt ihr Amt als Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB) vorzeitig nieder. Das hat die Notenbank am Mittwochabend mitgeteilt. 

Auch wenn die Notenbank die Gründe für den Rücktritt nicht kommentierte: Es ist zumindest möglich, die Entscheidung als Protest gegen die jüngsten geldpolitischen Beschlüsse der EZB zu deuten: Lautenschläger hatte sich wie ein halbes Dutzend weiterer Mitglieder des EZB-Rates vor der jüngsten Zinsentscheidung öffentlich gegen neue Anleihekäufe ausgesprochen. Das war für ein Mitglied des EZB-Direktoriums ungewöhnlich gewesen. Bei der Zinsentscheidung selbst sollen zehn von 25 Mitglieder des EZB-Rates gegen Anleihekäufe gewesen sein.

Draghi sagte in der anschließenden Pressekonferenz, es habe Einmütigkeit in der Frage gegeben, dass man etwas machen müsse, nur über die Instrumente habe es unterschiedliche Auffassungen gegeben. Die Mehrheit für den jetzt gewählten Weg sei aber so groß gewesen, dass eine Abstimmung unnötig gewesen sei.

Rücktritte aus Protest

Nach der Entscheidung haben jedoch offenkundig keineswegs alle Ratsmitglieder einfach hingenommen, dass sie sich mit ihrer Ansicht nicht durchgesetzt haben. So hatte der niederländische Notenbankchef Klaas Knot eine offizielle Pressemitteilung herausgegeben, in der er die Beschlüsse kritisierte; das ist unter Notenbankern sehr ungewöhnlich. Auch der französische Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau hatte im Nachhinein die Entscheidung öffentlich kritisiert. Auch das war ungewöhnlich, weil Frankreich, anders als Deutschland, in der Vergangenheit weniger durch öffentliche Draghi-Kritik aufgefallen war. ( Quelle: FAZ online )

Im Klartext heißt dieser Rücktritt, dass sie die Verantwortung für diese EZB Entscheidung nicht mittragen will. Wenn das Kartenhaus zusammenbricht, will sie dafür nicht verantwortlich sein. 

 

25.09.2019   Millionen Invest in Schulen

Gut angelegtes Geld. Im heutigen Termin Schulausschuss ist das zurzeit laufende Arbeitsprogramm in Sachen Schulrenovierung, -erweiterung und -neubau vorgestellt worden. Über 40 Miliionen € werden im Moment verarbeitet, ausmeiner Sicht bestens angelegtes Geld, weil unsere Kinder das Wichtigste sind, was wir haben. Es ist eine zentrale Aufgabe, eine Kernaufgabe der Stadt, für gute Rahmenbedingungen zu sorgen, dass das Lernen möglichst gut gelingen kann. 

Völlig daneben ist, wie die Stadt die Bedarfe der OGS handhabt. Da, wo Veränderungen der OGS Situation der CDU und der Verwaltung nicht passen, geschieht dann einfach nichts. Seit Jahren weist die Dionysius Grundschule verzweifelt darauf hin, dass es gravierenste Engpässe bei der Mittagsverpflegung gibt, aber - nichts geschieht. Ein Skandal.

Der Ausschussvorsitzende und CDU Mann versteigt sich zu der einfachen genervt vorgetragenen Problemlösung, dass die örtliche Nachbarschule in 1 km Entfernung genügend freie OGS Plätze biete. Von Elternwille und sachlicher Problemlösung hat dieser Mann noch nichts gehört.

Es wird Zeit, dass die Kommunalwahl stattfinden, damit sich hier einiges ändert.

 

24.09.2019  380 Mil. € Hilfe für Condor vom Staat

Bund und Hessen helfen Condor mit einem Überbrückungskredit. Im Rahmen der Thomas Cook-Pleite erhält die billig Fluggesellschaft Condor einen 380-Millionen-Kredit.

Klare Position dazu: Das ist nicht Aufgabe für des Staates, Risiken aus der Preisschlacht der Billigflieder am Reisemarkt abzusichern. Die britische Regierung macht das nicht, sie holt lediglich ihre Staatsbürger in die Heimat zurück. Wie immer hält sich die Bundesregierung bei solchen außergewöhnlichen Aktionen mehr als zurück.

Nur so zum Vergleich: Wenn China seinen Unternehmen irgendwie hilft, ist das Geschrei bei uns groß. Dumping heißt das Zauberwort. Was macht nun unsere Regierung wieder? Sie hilft denen, die unter Preis arbeitend ein massives Problem bekommen haben. Auch das ist ein Dumping Verfahren.

Oh du heiliger St. Florian, gib ihnen Hirn und - beeil dich bitte.

 

23.09.2017  Neue kirchliche Grundschule

Die neue Grundschule St. Michael (kirchliche Trägerschaft) startet nun und informiert erstmalig über den geplanten Unterricht und über eine mögliche Anmeldung. Da die Situation in den Grundschulen auch in Paderborn sehr empfindsam ist, werde ich das beobachten. Hintergrund sind die nur leise ausgesprochenen Anmerkungen der jungen Eltern, die sehr genau darauf achten, dass ihre Kinder eine möglichst gute Bildung bekommen, was die Qualität des Essens angeht und wie viele Migranten in den Klassen sind. Es fiel auch auf, dass nicht wenige Eltern ihre Kinder in bestimmten GS nicht anmeldeten, sondern andere GS Lösungen fanden. Auch die mögliche Änderung der Bekenntnisgrundschule lässt manchmal aufmerken. In diese unruhige Lücke nun springt die private kirchliche St. Michael Grundschule. Die Kirche bietet in diesem ihrem Komplex eine Realschule und ein Gymnasium an.

 

21.09.2019   Die Guten gehen?

Paderborn (gesamt) wächst gegen den Trend, heißt es oft. Mehr Zuzug, mehr Kinder. Darum brauche man mehr Kitaplätze, mehr betreutes Wohnen usw.  Wenn ich aber genauer hinschaue, dann sagen die Zahlen etwas Anderes.

158 042 Einwohner hatte Paderborn am 31.12.2017.

155 302 Einwohner hatte Paderborn am 31.07.2019. 

Das sind also 3 325 Einwohner weniger. Es gibt deutlich mehr Fortzüge als Zuzüge. DIe fortgehen, sind meist die gut gebildeten im jungen bis mittleren Alter. Weil die Anzahl der Wohngeld- und Sozialgeldbezieher steigt, besteht das vermeindliche Bevölkerungswachstum der Stadt offensichtlich im Zuzug in die Sozialsysteme.  

Noch was: wenn die Zahl der Bevölkerung in der Stadt doch abnimmt, habe ich zunehemnd Zweifel, ob die Stadt ein Problem mit zuwenig Wohnraum hat. Es wird gebaut und gebaut, ich fürchte, Paderborn baut sich eine Immobilienblase. Es herrscht definitiv keine Wohnungsnot in der Stadt. 

 

17.09.2019   Nackte Frau in der Dusche will einheizen.

Ein Energielieferunternehmen lädt Bauherren in einem Neubaugebiet in Paderborn ein, sich zu informieren. Eine junge rothaarige nackte Frau steht unter der Dusche und verspricht den Bauherren: Wir heizen euch ein.

Eine Werbung aus einem anderen Jahrhundert. Bauherren bauen Häuser. Dass es auch Frauen gibt, die Häuser bauen, scheint der ESW bzw der WWE nicht präsent zu sein. In diesem Fall werden Frauen auf Klischees reduziert. Rothaarig, nackt, Dusche, einheizen. Diese Werbung ist einfach nur peinlich.

Bemerkenswert ist, dass dieser Antrag auf Unterlassung hier nicht von der Gleichstellungsstelle, sondern von den Grünen kommt. Die im Termin anwesende Gleichstellungsbeaufragte der Stadt teilte mit, dass sie diese Werbung anders einschätze, für sie sei das kein Stein des Anstoßes, keine sexistische Werbung. Der stellvertretende Bürgermeister sprach als CDU Vertreter eher von einer Bagatelle und man habe doch Wichtigeres zu tun. Unglaublich. Die Grünen und ich haben dieser Äußerung dann natürlich heftig widersprochen.

In Paderborn gibt es angeblich eine Festlegung, dass jede Form sexistischer und diskriminierender Werbung auf öffentlichen Werbeflächen verboten ist. 

 

16.09.2019  Mario Draghi

Euro-Retter oder Zins-Zerstörer – das wahre Vermächtnis des Mario Draghi

Der scheidende EZB-Präsident hat Historisches geleistet, im Positiven wie im Negativen. Draghi bewahrte den Euro vor dem Kollaps. Gleichzeitig hat er Spareinlagen zerstört und die Altersvorsorge entwertet. Was wiegt schwerer?  -  aus der Welt: https://www.welt.de/wirtschaft/article200312706/EZB-Mario-Draghi-Euro-Retter-oder-Zins-Zerstoerer.html

 

15.09.2019  Soziotop Freibad 

John von Düffel ist Dramaturg am Deutschen Theater in Berlin und ein wunderbarer Schriftsteller; ich mag besonders seinen Roman „vom Wasser“; diese Geschichte soll er an der Diemel angesiedelt habe, ein Flüsschen in meiner Umgebung.

Auch in diesem Fall bietet er eine besondere Sichtweise, die mich nachdenklich stimmt:  „Ein Freibad ist ein Freiheitsversprechen. Ich werfe meinen Alltag und meine Klamotten ab, und dann ist es schwer, Regeln zu finden, wie man miteinander umgeht.“ Man sei im Freibad ein bisschen nackter als sonst und befinde sich „in einem primitiveren Zustand“, sagt John von Düffel. „Und in diesem Zustand ist das Empörungspotenzial höher, weil eine gewisse Frustration dabei ist, wenn es einem nicht gefällt. Jeder will die Regeln seiner eigenen Community verteidigen.“ 

Es mag sein, dass es heute mehr Communitys gibt als noch vor zwanzig oder dreißig Jahren. Es gibt Migranten, die viel unter sich bleiben, so wie die Rentner eine Gemeinschaft bilden, Frauen zum Frauenschwimmen gehen und Familien, die ihren Urlaub hier verleben. „Die Heterogenität hat sicher zugenommen“, sagt er.  Warum soll also ein Freibad, in welchem sich ja auch die Zusammensetzung der Gesellschaft im Kleinen abbildet, von Auseinandersetzungen und Revierkämpfen frei sein? Gerade dort, wo besonders auf Regeln geachtet wird, ist der böse Juckreiz, Regeln mutwillig zu brechen, groß. 

Ein See ist ein Biotop, aber ein Freibad ist ein Soziotop.

 

 

14.09.2019   Ungedeckte Schecks - bringt das dem Klima etwas?

Quelle SZ - Kommentar von   Die Bundesregierung verplant haufenweise Steuergeld für ihr Klimapaket. Doch einen sehr wichtigen Punkt blendet sie dabei aus. Das ist ein Fehler.

Das scheint aber in Sachen Klimapaket keinen groß zu scheren. Besonders eifrig packt derzeit das Verkehrsministerium mit. Mehr als 75 Milliarden Euro, so legen interne Papiere nahe, könnten seine Ideen für den Klimaschutz kosten. Prämien für Elektroautos, Fördermittel für alternative Kraftstoffe, Milliarden für die Bahn. Ausgerechnet im Verkehr, wo die Klimabilanz am übelsten ist, wo eine Wende am meisten nottut, soll der Umbau zum gigantischen Konjunkturprogramm werden, sollen allein Anreize Bürger dazu bewegen, öfter mal umzusteigen. Nicht alle Ideen sind schlecht.

Doch wie viel sie zum Klimaschutz beitragen, ist schwer zu beziffern.

Die Frage nach dem CO₂ ist unpopulärer als ein Feuerwerk der Förderung

Das führt zur großen Leerstelle: Mit Leidenschaft stritten Union und SPD zuletzt darüber, ob sie den Kohlendioxid-Ausstoß nun mit einer Steuer oder einem Emissionshandel verteuern wollen. Wie viel das einspielen soll, wie hoch dieser Aufschlag auf fossile Energie ausfallen soll, darüber wollen sie nicht reden: nicht über die potenzielle Höhe einer Steuer, nicht über die Knappheit an CO₂-Zertifikaten, aus der sich beim Emissionshandel der Aufpreis für Benzin, Diesel oder Mineralöl ableitet.

Klar, diese Frage ist unpopulärer als ein Feuerwerk der Förderung. Letztlich hängt aber an ihr nicht nur die Finanzierung. Sondern auch die Frage, ob das dicke Paket dem Klima überhaupt etwas bringt - oder ob die Koalition nur lauter ungedeckte Schecks ausstellt.

 

13.09.2019  Klimaschutz

Schwer zu ertragen: wir haben das Wetter / das Klima nicht unter Kontrolle. 
Alle reden vom Wetter. Was bis vor kur­zem die Mi­gra­ti­ons­po­li­tik war, ist jetzt das Kli­ma.

Die Erde wird wärmer, mal wieder. Der "Klimaschutz" ist in den Köpfen angekommen und nun reden wir darüber. Koste es, was es wolle.

Nach dem Atomausstieg, dem Kohleausstieg bildet sich eine öffentlich gestaltete Meinung zum COAusstieg, festgemacht besonders am Auto. Schließlich rettet man das Klima. Tausende Tonnen Kohlendioxid produzieren die Städte und Gemeinden Tag für Tag derzeit. Bis 2035 will man es erreichen, CO-neutral zu wirtschaften und zu leben. Die politische Debatte aller Gutmeinenden ist engagiert, man glaubt und fordert - nicht nur am Friday. Nicht nur in verbalen Bildern, sondern auch zunehmend Gewalt androhend baut sich ein Volkszorn auf gegen Kohle, SUV, das Auto - einzige Ausnahme ist der Heilsbringer e-Mobilität. 

Luftverschmutzung, Grenzwerte, NOx, CO2 - zur Sache ist kaum etwas zu hören. Es hat Gründe, dass zurzeit kaum jemand Ingenieur werden will. Mathe, Physik, Informatik und Chemie mögen wenige; Musikwissenschaftler, Sozialpädagoge und Bänker  sind attraktive Berufsbilder. Aber wir haben alle eine Meinung. Glauben statt Wissen. Schließlich wollen wir alle zu den Guten gehören. Warum übertreiben und moralisieren wir so hingebungsvoll und können eigentlich nur in Weltuntergangsszenarien denken? 

Kalt- und Warmphasen hat die Erde schon viele erlebt. Die gegenwärtige Erderwärmung vollzieht sich aus vielerlei Gründen schnell und heftig. Die Gebetsformel lautet, wir wollen klimaneutral leben und dazu muss die CO2 Produktion mehr als deutlich gesenkt und auch bepreist werden. Hinter all den Ankündigungen und forderungen steckt der Wunsch, dass wir unser Leben unter Kontrolle haben. Und wenn wir es nicht unter Kontrolle haben, beten wir oder geben viel Geld aus für etwas, damit wir glauben können, dass wir es dann wieder unter unsere Kontrolle bringen können.

Der man nur zu gern glaubt, dass sie alles unter Kontrolle hat, ist Frau Merkel. Die Kanzlerin droht ja, den Grünen mal wieder das Thema klauend: Klimaschutz ist das gesellschaftliche Thema und das wird teuer. Sie nennt das Thema eine Mensch­heits­her­aus­for­de­rung. Kleiner geht es bei ihr nicht. Nur zu oft funktioniert ihr Stil: viele Menschen glauben ihr, dass sie alles unter Kontrolle hat.Wer genauer hinsieht, weiß: nichts hat sie unter Kontrolle. Schon gar nicht das Wetter. Völlig egal, was sie verspricht zu tun.

Sie ist eine Meisterin der plakativen Malerei. Ich erinnere an die Alternativlosikkeit. Selbst das Migrationsthema der AfD verstummt dagegen im Moment. 

Ein wildes Gerangel tobt: Nicht nur das Fliegen soll so unattraktiver gemacht werden. Autos sind zu groß, zu schwer, sie töten sogar. In den Talk Shows der meinungsbildenden Öffentlichen Rundfunkanstalten wird geradezu ein Hype daraus: Egal wie, wir müssen das Klima retten! Weil alle etwas machen sollen und auch wollen, ist ein Plan, Steuern zu erhöhen oder Klimaschutz-Fonds einzurichten. Dass Fonds keine Zinsen mehr erwirtschaften, wird in dieser Idee nicht weiter erörtert. Es fällt den Protagonisten in Deutschland offensichtlich schwer, ein sachliches und vernünftiges Maß zu finden.

Darum ein paar Anmerkungen:

CO2 ist kein Schadstoff; richtig ist: ohne CO2 gibt es kein Leben auf der Erde. CO2 macht mit etwa 0,038 Prozent einen geringen Teil der Luft aus. Es hat aber in seiner Funktion als Treib­haus­gas eine ent­scheidende Rolle für unser Klima: CO2 absorbiert einen Teil der von der Erde in das Welt­all abgegebenen Wärme und strahlt diese zurück auf die Erde. Durch diesen natürlichen Treib­haus­effekt entsteht auf der Erde das uns bekannte gemäßigte Wetter, welches Flora und Fauna gedeihen lässt. Kohlen­stoff­dioxid ist ein natürliches Neben­produkt der Zell­atmung vieler Lebe­wesen und entsteht zudem bei der Verbrennung von Holz, Kohle, Öl oder Gas. Auch beim Zer­fall toter Organismen oder durch natürliche CO2-Quellen, wie beispiels­weise Vulkan­gase, wird Kohlen­stoff­dioxid frei. Richtig ist, dass der CO2 Anteil in der Luft steigt. Wer glaubt, er könnte nun den weltweiten CO2 Ausstoß regulieren und dadurch das Wetter beeinflussen, hat vieles nicht verstanden. Wir können nur den von den Menschen verursachen Anteil reduzieren. Jeder Vulkanausbruch oder auftauende Permafrostregionen machen alle  CO2 Einsparbemühungen zunichte.

Ich kenne keinen Beweis, keine Studie, die den Zusammenhang von Kohlendioxid mit dem Wetter und damit langfristig mit dem Klima aufzeigt.

Wir sollten wegkommen von der Idee, dass nur das bedeutsam oder wertvoll ist, was einen Preis hat. Die Aufgabe ist, postmaterielle Güter in politisch sachliche und sinnvolle Konzepte zu übersetzen. 

Das Klima kann man nicht schützen, denn schon die Verwendung des Begriffs Klimaschutz ist sachlich mehr als fragwürdig. Klima meint einen Mittelwert des Wetters. Wetter und Wetterwandel sind Natur. Das ist so.

 

Als ich geboren wurde,  lebten auf der Erde etwa 2,5 Milliarden Menschen, heute sind es knapp 7,5 Milliarden. Die Frage muss erlaubt sein: Ist die Überbevölkerung nicht eines der Hauptprobleme beim Umgang mit Ressourcen? Deutschland stellt heute etwa 1 % der Weltbevölkerung, Tendenz abnehmend und hat etwa einen 2,3 % Anteil an der weltweiten CO2 Emission. Selbst wenn sich Deutschland abschaffte und so kein CO2 mehr produzierte, würden das die Welt und das Wetter nicht einmal merken.

 

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) definiert das Klima als die Statistik des Wetters über einen Zeitraum, der lang genug ist, um diese statistischen Eigenschaften auch bestimmen zu können. Während das Wetter den physikalischen Zustand der Atmosphäre zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort beschreibt, ist Klima erst dann richtig gekennzeichnet, wenn die Wahrscheinlichkeit für Abweichungen vom Mittelwert angegeben werden kann, also auch Extremwerte Teil der Statistik sind. Zur Beschreibung des Klimas wird in der Regel eine Zeitspanne von 30 Jahren als Bezugszeitraum herangezogen. 

 

12.09.2019   Schadstoffe

Wir LKR Vertreter im Rat der Stadt unterstützen die Maßnahmen, die die Schadstoffbelastung in Stadt und Land senken. Wir unterstützen keinen Zertifikate Handel und auch keine Umweltfonds, also keine Form eines Ablasshandels.

 

10.09.2019   Deutschland  und der CO2 Ausstoß

Deutschland stellt in gut 1 % der Weltbevölkerung. Tendenz fallend. Der CO2-Ausstoß in Deutschland liegt 2018 mit 866.000.000 Tonnen  CO2-Äquivalenten - das sind etwa 2,3 % der weltweiten CO2-Emissionen weltweit (37.100.000.000 Tonnen CO2 im Jahr 2018).

Was würde es bewirken, wenn Deutschland 0,00 Tonnen CO2 emittieren würde?  Antwort: "Wenn Deutschland mit einem Schlag aufhörte zu existieren, würde es die Welt nicht einmal merken. Aber nein, wir müssen Vorreiter sein.“ Werden sich die Amerikaner, die Chinesen, Inder oder die Afrikaner Deutschland als Vorbild nehmen?

„Ich habe den Eindruck, dass es für die deutsche Mentalität schwerer ist als für andere, ein vernünftiges Maß zu finden.“ 

Das sagen der Evolutionsbiologe Josef Reichholf und seine Frau, die Anthropologin Miki Sakamoto.

 

09.09.2019    S U V

Verbote sind schwer in Mode: Atomwirtschaft, Autos, Ölheizungen, Rauchen...

DIe Moralisten haben Hochkonjunktur. Die Bundestagsfraktion der Grünen fordert eine Obergrenze für schwere Autos ( SUV ) in Innenstädten, nachdem vier Menschen bei einem Unfall in Berlin, der möglicherweise durch einen epileptischen Anfall des Fahrers ausgelöst wurde, um`s Leben kamen. Schuld soll nämlich das große Auto sein, ein Porsche SUV. Nun fordern die Grünen Regelungen, um Sportgeländewagen aus Innenstädten herauszuhalten. »Wir brauchen eine Obergrenze für große SUV in den Innenstädten«, sagte Oliver Krischer, Vize der Grünen-Bundestagsfraktion.  »Am besten wäre eine bundesrechtliche Regelung, die es Kommunen erlaubt, bestimmte Größenbegrenzungen zu erlassen.« Die Kombination von Neid-Debatte und Klima-Panik ist propagandistisch außerordentlich erfolgversprechend. 

Ein kluger Kopf sagte dazu: "Grüner Populismus sieht nicht sehr viel weniger eklig aus als rechter."

Ich fordere: Gestaltungsfreiheit und eigene Verantwortung für uns alle. Jeder soll so leben können, wie er will. Ich will nicht für alles und jeden ein Verbot für was auch immer.

 

 

06.09.2019  100 % Erneuerbare Energien für kommunale Gebäude

Fragt mich ein LKR Kollege: Woher weiß der Ökostrom eigentlich, dass er nur zu dem Ökostrombezieher fließen darf, der ihn gebucht hat, und nicht zu dem Nachbar, der noch den günstigeren Kohle- oder Atomstrom bezieht? Und woher weiß der schmutzige Strom, den ich beziehe, daß er um meinem Nachbarn einen großen Bogen machen muss, der den teuren Ökostrom gebucht hat? Natürlich kann Strom physikalisch nicht eindeutig einer Erzeugungsquelle zugeordnet werden, wenn er bei mir in der Steckdose ankommt. 

Naturstrom! Ökostrom! Das wird teuer, denn die Strompreise sind weiterhin hoch, Tendenz steigend!  20,8 Millionen Kilowattstunden Strom verbraucht die Stadt Paderborn pro Jahr für ihre städtischen Gebäude. Je mehr Ökostrom, desto mehr Entgelte und Abgaben bei fehlenden oder auch überlasteten Netzen. Je mehr Ökostrom, desto mehr Reservekraftwerksenergie im stand by Modus, denn Wind und Sonne sind nicht immer aktiv. Wir leisten uns ein doppeltes Stromnetz...

Nun istbeschlossen worden, künftig für alle Gebäude der Stadt nur noch Ökostrom zu beziehen. Der Strom wird ausschließlich regenerativ erzeugt. Der Strom komme nicht aus bereits abgeschriebenen Kraftwerken. Es sei qualitativ hochwertiger Strom aus Neuanlagen. 

PR-taktisch ist bei dieser Vorlage alles im grünen Bereich. Die Grünen beantragen „Die Stadt Paderborn hat das klare Ziel ihren Eigenstromanteil aus erneuerbaren Energien noch stärker als bisher zu erhöhen.“ Hier unterliegen viele einem Irrtum, weil sie allein mit ihrem Stromzähler einen rechnerischen Eigenanteil im eigenen Verbrauch aufzeigen.

Kaum jemand scheint wissen zu wollen, dass es ohne Speicherkapazitäten im Haus keinen physikalischen Eigenverbrauch von Energie geben kann. Die erforderliche Speicherkapazität, um in einem Energiesystem mit 100 Prozent Erneuerbaren auch längere Flauten und sonnenarme Phasen zu überbrücken, bietet nur Power-to-Gas. (Zu diesem Thema gibt es genug Studien, man muss sie nur lesen und verstehen.)

Bitte anschauen: https://youtu.be/YluetUFZkKY

Diesem gut gemeinten Antrag haben wir uns enthalten, denn die Idee ist richtig. Der aktuelle Vortrag aber ist nicht real, sondern Ideologie. Erbeten habe ich: "Ich würde gern einmal eine solche Anlage der Stadt besichtigen, wobei mich besonders die Speicherbatterien interessieren. Das könnte mich dann auch überzeugen." Der besonnene Fachmann der Stadt erklärte, dass man gerade dabei sei, in einem ersten Objekt eine solche Speichertechnik zu installieren. Strom wird gewonnen, in der Batterie gespeichert und dann bei Bedarf entnommen. Das ist eine ehrliche und gute Antwort.

Grundsätzlich habe ich angemerkt: "Auch lerne Ich gern dazu, aber ich sehe zurzeit nicht, wie eine Strategie realer und tatsächlicher Klimaschutz mit 100 % Erneuerbare Energieversorgung von heute auf morgen umgesetzt werden kann, auch in Paderborn nicht.  Der Anteil erneuerbarer Energien im Stromnetz beträgt ca. 38 % - von 100 % ist das noch weit entfernt. Von einer konstanten Grundlastversorgung mit 100 % erneuerbarer Energie wage ich nicht einmal zu sprechen.

Ich sehe aber die enormen Herausforderungen, besonders die Kostenseite, da Strom in D bekanntlich viel zu teuer ist, dass jetzt die richtigen Entscheidungen getroffen werden, um Paderborn vom Grau Strom Netz zu nehmen. Denn mit einer Vollversorgung der städtischen Gebäude durch Erneuerbare Energien werden  Kohlekraftwerke,  Erdgaskraftwerke und auch die letzten Atomstromanteile überflüssig. Wenn sich Die Stadt in dieser Sache ehrlich und trasparent machte, bräuchte sie ein eigenes stabiles  Versorgungsnetz, um sich von jedem Graustrom Verdacht fernzuhalten. Denn eine Stromlieferung aus eindeutig beschriebenen und identifizierbaren Stromerzeugungsanlagen zum Beispiel aus Norwegen oder Island reicht sicher nicht aus, denn solche Leitungen gibt es nicht - und Graustrom bleibt Graustrom trotz eines jeden Zertifikate Handels. Wir schaffen es ja noch nicht einmal, Strom von der Nordsee nach PB oder gar Bayern zu transportieren.

Kurz gesagt: Wir brauchen mehr technische und ökonomische Details, damit wir von der Sache überzeugt, auch zustimmen können. Darum enthalten wir uns zurzeit."

 

05.09.2019   Haushalt der Stadt Paderborn

Im heutigen Ratstermin brachte der Kämmerer den neuen Haushalt für 2020 ein. Paderborn sei eine prosperierende Stadt, schaffe aber leider keinen ausgeglichenen Haushalt. Im Ergebnisplan ist ein Defizit von 10,2 Mio.  vorgesehen.

Mein erster Kommentar: das Defizit wird größer ausfallen, dazu Millionen Fehlbetrag in den Pensionsrückstellungen. Alle Welt redet vom Schuldenabbau - Paderborn baut weiterhin fleißig neue Schulden auf.

Hier läuft so einiges schief.

 

04.09.2019  Negativzinsen

Nicht nur die Nullzinsen sind ein Drama, sondern die aktuelle Denkrichtung der Negativzinsen für alle ist ein Drama, auch für unsere Demonkratie. Als Bürger erwarte ich, dass unser Parlament die Rechtssicherheit und die Vertragsfreiheit gewährleistet, dass eine Bank den Wert des Geldes in Zinsen bemisst und die EZB den Wert seines Geldes sichert. Die Franzosen lästerten früher, dass die Deutschen nicht GOTT, sondern der Bundesbank vertrauten. Die Bundesbank hatte die Aufgabe, den Geldwert zu sichern. Sie hatte deutlich nicht die Aufgabe, marode Banken oder die Bundesregierung zu finanzieren. Aber genau das geschieht mit der Geldpolitik der EZB.

Für uns alle bedeutet das, dass Geld keine Zinsen mehr bringt, dass Sparen sich nicht mehr rechnet. Im Gegenteil. Die Folgen sind u.a., dass Pensionen bedroht sind, weil die kommnalen Strategien nicht mehr funktionieren, sodass die bedrohlichen Lücken in den Haushaltsplänen der Kommunen immer deutlicher werden. Das hat zur Folge, dass eine Kommune gezwungen sein wird, eine eigenen Kapitalstock aufzubauen, mehr Geld aufzutreiben, Steuern zu erhöhen oder Ausgaben zu kürzen, wenn sie ihren Pensionsverpflichtungen nachkommen will.

Jeder von uns wird die Folgen dieser Negativzins Poltik der EZB spüren, weil das Geld an Wert verliert und nicht mehr zur Bank gebracht werden wird. Banken nämlich erheben nicht nur Negativzinsen, sondern erhöhen auch ihre Gebühren.

Aus diesen und vielen anderen Gründen halte ich die EZB Geldpolitik für Verfassungswidrig.

Nun kommen erste prominente Experten um die Ecke und warnen vor dieser Ausrichtung von Geldpolitik, die nicht den Menschen im Blick hat, sondern verschuldete Staaten und Banen.

 

Urlaub

Meinen Sommerurlaub habe ich im Baltikum verbracht. Hat gut getan.

Mein Eindruck von dort: Die Menschen nutzen ihre Chancen als EU Staatsangehörige. Tolle Länder, tolle Entwicklung in jeder Hinsicht, nicht nur in Sachen Digitalisierung. Während auf unseren Autobahnen oder in einem kleien Dorf  keine Internetverbindung möglich ist, habe ich auf dem letzten Zipfel einer kleinen Ecke in einem Nationalpark oder wo sonst auch immer besten LTE Empfang, überall. Am meisten angenehm überrrascht war ich von Tallinn. Ich kann nur sagen: hinfahren, bewundern und sich freuen. Auch der Besuch in Kaliningrad lohnt sehr, nicht nur, weil Kant dort gelebt hat, sondern auch weil man sich dort der deutschen Wurzeln erinnert. Offensichtlich öffnet sich Russland für Touristen. Das der Diesel dort nur 50 ct kosten, ist nur eine Randnotiz.

Ein Nebeneindruck: meine kleine Stadt Paderborn ist eine Müllhalde im Vergleich zu vielen Städten im Baltikum. So gepflegt ist alles, fast unglaublich. Nationalparks laden die Besucher ein, die Natur zu genießen. Strände, Wälder, Morrlandschaften... toll.