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ÜBER MICH

„Die Demokratie lebt von der Diskussion um den richtigen Weg. Deshalb gehört zu ihr der Respekt vor der Meinung des anderen.“

Richard von Weizsäcker

 

Die AfD habe ich mit aufgebaut.   Wir haben ein "Monster erschaffen" (H.O. Henkel).  Mit der Demontage von Prof. Lucke bin ich aus der AfD ausgetreten.

Die Ausgetretenen haben dann gemeinsam ALFA gegründet, mussten dann den Namen ändern und heißen heute LKR ( Liberal-Konservative Reformer). Ein bewegter Weg, der offensichtlich nicht immer sehr professionell gegangen wurde.

Mir geht es darum, in der Sache voranzukommen: Freiheit statt Vater Staat als Vollversorger, der alles für alle regelt; ich bin für Eigenverantwortung und Freiheit, unsere nationale Selbstverantwortung und unseren Ausstieg aus dem Euro, der die EU ganz offensichtlich spaltet und für viele Spannungen sorgt. Ein aktueller internationaler Vorwurf lautet: wir leben auf Kosten der anderen in einer konstruierten europäischen Scheinrealität. Unser Außenhandelsüberschuss sei besonders wegen des für Deutschland zu schwachen Euros zu hoch. Ich bin für eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes. Deutschland braucht den Euro nicht. Anderen Ländern schadet der Euro.
Ich will, dass Arbeit und Sparen wieder lohnen.
 
 
AfD: Anfangs eine gute und notwenige politische Idee in Sachen Kritik an Euro und EU. Es musste eine Alternative zu Merkels "das ist alternativlos" geben. Dann veränderte sich die AfD. In 2015 dann war klar: Das ist nicht mehr meine geistige Heimat. Heute arbeite ich statt dessen daran mit, das neue Projekt der "Liberal-Konservativen Reformer" (LKR) rund um Prof. Lucke zu etablieren. Einmal noch die Ärmel hochkrempeln. Ich möchte etwas Sinnvolles tun und mich vor Verantwortung nicht drücken. Ich habe mich noch nie gedrückt. Aber diesen AfD Fehler glaube ich korrigieren zu müssen.
  
LKR ist keine Partei der Provokateure in Sachen „scharfe Kante“, die wie die AfD lediglich oberflächlich mit allem was möglich ist provoziert.
Ich will als LKR Vertreter den Austausch von Argumenten und dass Bürger entscheiden. 
Ich bin gegen die Rechten und die Linken, gegen Gewalt und Lüge. Ich stehe für Maß und Mitte mit Wahrheit und Verstand.

 

  

Die Gründung der AfD habe ich mit unterstützt, weil ich mich empört habe, und zwar gegen die Alternativlosigkeit der Eurorettung, gegen Manipulationen, gegen lügen und betrügen nicht nur auf Parteiebenen. Für mich eine unglaubliche Erfahrung. Und dann das: Höhepunkt dieses politischen Neulandes ist der Bundesparteitag der AfD in Essen 2015, wo Menschen Prof. Lucke ausbuhen, demütigen und demontieren. Wie gehen Menschen miteinander um!

Die AfD will eine Pegida Partei sein, so AfD NRW Chef Pretzell. Pegida ist ein Katalysator für eine neu entstandene Stimmung der Verrohung, für eine Schwemmung der Ressentiments und eine Absenkung der Hemmschwelle. Und dann kommt Frau Merkel und baut die AfD mit dem Flüchtlingschaos in Europa neu auf, wieder ist sie die Hebamme des AfD Aufschwungs. Nun sagt AfD alles, was Quote verspricht. Man spielt im Februar 2016 mit dem Motiv, an den Grenzen schießen zu wollen... 

 

Die AfD spielt mit den Ängsten vieler Menschen. Das ist nicht anständig.  Das ist eindeutig nicht meine geistige Heimat. Darum bin ich seit Sommer 2015 aus der AfD raus. Den Verantwortlichen in der AfD geht es nicht um die Sache, sondern um ihre ganz persönlichen Karrieren. Allen voran dem noch immer NRW AfD Landesverbandsvorsitzenden Marcus Pretzell, ein Hochstapler in jedem Lebensbereich. Einzelheiten erspare ich mir.

( Februar 2016 )

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Ja, Unzufriedenheit ist eine politische Motivation, denn auch ich habe Zweifel, ob das so ist, was mir gerade unsere politischen Vertreter und Medien sagen, was ich glauben und bezahlen soll.  Die unglaubliche autohypnotische Begabung der CDU „Alles ist gut. Macht euch keine Sorgen.“ treibt mich nun doch noch in die Politik, denn meine Kinder und Freunde sagen:  „Du hast klug reden, mach was. Die machen doch, was sie wollen. Das ist doch Gehirnwäsche!“ 

Die erlebte Alternativlosigkeit in den politischen Mehrheiten der Stadt Paderborn im Rahmen der Innenstadt-Ost Bürgerinteressen und die berühmte Merkel Position zwangen mich nun doch noch in eine rebellische Geradlinigkeit. Natürlich habe ich den berühmten Vortrag von Max Weber "Politik als Beruf" gelesen. Darin nennt Weber die Politik einen "Betrieb" und mithin eine Sache für quasi "Berufspolitiker". Das war 1919. Die Dinge sind seitdem nicht einfacher geworden. Politik eignet sich auch nicht als Beschäftigungstherapie und AfD Politik ist sowieso eine harte Schule. Ich weiß das. 

Zudem verlieren SPD und Grüne zunehmend ihre Inhalte, die FDP verschwindet, eine Opposition findet nicht mehr statt. Große Koalition, mehr fällt der Führungselite nicht ein. Und dazu diese EU, die sich gründet, sich erweitert, sich feiert und sich an keine Verträge hält. Geld und Werte, was ist das? Alles verliert seinen Wert. In Europa führt der Euro zu Misstrauen und Schuldzuweisungen. Ukraine. Alte Ressentiments tauchen wieder aus der Versenkung auf. Die da Oben haben es vermasselt. Es reicht! Ich empöre mich!

  

2013 engagiere ich mich in der AfD, die Partei „Alternative für Deutschland“. Endlich höre und sehe ich Menschen, die sich empören und eine Alternative als Denkansatz entwickeln und anbieten. Mitverantwortlich und führend habe mich für die AfD ab 2014 engagiert; seit 2014 bin ich für die AfD der Sprecher des Stadtverbandes AfD Paderborn, Teil der AfD Fraktion im Rat der Stadt, Mitglied im Kreisverband Paderborn und Mitglied im Bezirksvorstand Detmold OWL.  Ich will dazu beitragen, nicht nur Paderborn mit einem gesunden Menschenverstand und auch Mut zur Wahrheit mit zu gestalten – damit nicht nur wir uns in Stadt und Land wohlfühlen, sondern auch unsere Kinder und auch deren Kinder. Damit das gelingt, will ich mitdenken, mitarbeiten und mitverantworten. Ich will Probleme benennen, keine Einheitsmeinung, ich will Ehrlichkeit, Sparsamkeit.      

 

über mich privat

 

Ich bin 1952 in Willebadessen/OWL geboren und aufgewachsen, habe so manche Veränderung miterlebt. Ab Ende des Studiums lebte ich mit meiner Familie in Paderborn und unterrichtete dort mit Freude viele Jahre als Lehrer in einem städtischen Gymnasium. In meiner freien Zeit habe ich gern musiziert, besonders gern singe ich noch heute das sehr alte Lied von Freiheit und Unabhängigkeit: „Die Gedanken sind frei.“ 

Als Vater und Lehrer frage ich mich, in was für einer Welt wir leben und was wir tun können, damit die folgenden Generationen nicht für das hier und jetzt bezahlen müssen. Als Politiker möchte ich das nicht einer ideologischen Entwicklung, dem Zufall oder nur „einem Markt“ überlassen. Ich will die Zukunft mitgestalten, weil wir für das Heute die Verantwortung nicht auf Morgen verschieben dürfen. 

Heutige kleine und große Aufgaben müssen wir in Eigenverantwortung lösen. Ich will nicht auf Kosten anderer leben, schon gar nicht auf Kosten meiner Kinder.

Heute werden die Weichen für morgen gestellt. Daran will ich mitarbeiten – in eigener Verantwortung für meine Kinder und deren Kinder, für uns alle.

 

Mein Motiv:  

Mut ist ansteckend, empört euch auch! Hab Mut, nenn es beim Namen.  Klartext und klare Kante.

 

 

Warum die „Alternative für Deutschland“, warum AfD-Paderborn?

In die AfD bin ich früh eingetreten ( Mitgliedsnummer 893 ), weil endlich jemand Anfang 2013 öffentlich aussprach, dass wir Bürger in Deutschland in einer Art Gehirnwäsche systematisch getäuscht werden. Europa sei ein Hort des Friedens, der Sicherheit, des stabilen Wohlstandes, wir sollten es allen anderen Ländern in Europa in einer europäischen Union ermöglichen, sich uns gleich zu entwickeln: Wohlstand für alle. Eine ideologische Utopie. Verträge wurden unterzeichnet, alles wird sich im neuen Europa so entwickeln, wie es unsere Vorgabe sein sollte. Nie wurden so viele Verträge gebrochen, und zwar ohne jede Konsequenz, wie bisher in Brüssel. Immer neue Versprechungen – niemand aber hatte ein Ziel zu formulieren gewagt: Ein Bund souveräner Staaten? Ein Staatenbund nicht mehr souveräner Länder?

 

Wie mit Spielgeld wurden in einer inflationären Geldpolitik ohne jedes Maß, wozu brauchte es noch die Sorgfalt einer Geldmengensteuerung durch die Bundesbank, Staaten verführt, sich auf eine bisher unvorstellbare Art von Staatsverschuldung einzulassen, als wenn es kein Morgen mehr gäbe. Sozialpolitische Ansprüche aller europäischen Bürger wurden durch Vorgriffe auf erst später möglichst von anderen zu erwirtschaftende Ressourcen hemmungslos zu befriedigen versucht. Viele Menschen entwickelten im neuen politischen Europa einen Anspruch auf einen grenzenlosen Konsum: ich will alles, ich will es jetzt, ich habe ein Grundrecht auf meinen Mercedes. Jede Bank gab jeden Kredit, anfangs auch mit einem 0 % Darlehen.

 

Heute nun könnte jeder nicht nur in Deutschland erkennen, dass der Euro nicht den Frieden sichert, alte Streitereien brechen in allen Ländern wieder auf, wir bevorwurfen uns wieder wie in alten Zeiten;  der Euro spaltet Europa, ruiniert die überschuldeten Südstaaten und schadet unserem Land durch einen unvorstellbaren Vermögenstransfer. In einem tönernen Gebäude unglaublicher Lügenmärchen werden der deutschen Bevölkerung Solidaritäts- und Schuldgefühle vermittelt, die an Gewissenlosigkeit nicht zu überbieten sind. Wer haftet von diesen Politikern der Altparteien eigentlich für diese Volksverführung?

 

Wir brauchen die ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND, weil sie die einzige Partei war/ist    ( Inzwischen klaut die CSU einer diebischen Elster ähnlich der AfD die eurokritische Position – immer getreu dem Motto „Lieber schnell alle Protestwähler zur CSU als zur AfD!“- darum ja dieser Herr Gauweiler! ), die gegen diesen Eurowahnsinn ihr Veto einlegte und dann später zumindest noch gegen den Rettungswahnsinn protestierte. Ich hoffe, dass wir den ersten Programmpunkt des Wahlprogramms vom 14.4.2013 nicht vergessen, nur um an den Tisch der politischen Macht zu kommen:

 

 

 

Meiner privaten Meinung nach muss sich die Bundesführung im Europawahlkampf-programm klarer und damit auch besser festlegen, warum die Menschen im Lande die AfD wählen müssen. Die AfD täte sehr gut daran, sich wieder zur  Position durchringen „Der Euro ist gescheitert. Der Euro spaltet Europa. Das Euro System muss aufgelöst werden. Damit der Frieden nicht gefährdet wird.“

 

In diesem Zusammenhang ist es sehr erfreulich zu verfolgen, wie Herr Lucke der Bundesregierung nachweist, wie am Beispiel Griechenland betrachtet nicht nur die bundesdeutsche Bevölkerung getäuscht wird. Die griechische Regierung unter Samaras braucht gegen die rebellische griechische Opposition Erfolgsmeldungen, damit bewiesen werden kann, dass die griechische Bevölkerung zu Recht an die EU glauben soll. Die Strategie ist: der Euro darf keine schlechte Presse bekommen, koste es was es wolle. Merkel ist der strahlende photoshop gestylte fast jugendlich wirkende mütterliche Souverän: vertraut mir, alles ist  meinen faltenlosen Plakataugen bestens organisiert – alles ist gut. Unglaublich! Sie kommt damit durch, niemand in Deutschland widerspricht laut und deutlich. Wir brauchen eine alternative Position zur alternativen Rettungspolitik Merkels. Ich hoffe auf den heutigen Tag in Köln, vielleicht wird zumindest der Protest endlich laut. Und dann braucht es eine Erklärung: Wir wollen einen anderen Weg gehen, sodass die Menschen im Lande sagen können: Warte, wir kommen mit!

 

Warte, wir wollen da rein!  In die Kommunalpolitik, in die Kreistage und Rathäuser.

 

Diese Sorge habe ich auch, wenn ich auf den städtischen Frieden exemplarisch in unserem  Paderborn schaue. Proteste, nichts als Proteste. IG-Innenstadt-Ost, Dahler Windinitiative, Bürgerproteste wegen der maßlosen Straßenaufhübschungen und den damit verbundenen Kosten für die Anlieger und und und. Engagierte Bürger sind klug genug und fordern Mitsprache, fordern mit zu entscheiden.

 

Warum haben die Altparteien Angst vor den Bürgern der Stadt? Wenn gewählt wird, sprechen sie alle von Bürgernähe. Sie meinen dann damit, dass Bürger besser zu informieren sind, gestört aber möchte Politik in Rathaus und Verwaltung nicht werden. Engagierte Menschen eines Stadtviertels oder von Interessengemeinschaften werden lieber als Wutbürger denunziert, man brauche aber die besseren Mutbürger, die an die städtische Politik glauben.

 

Wutbürger? Von wegen! Unsere Stadt und auch unser  Land brauchen nicht weniger Proteste, sondern es braucht mehr davon. Nur durch permanente Kritik bleibt die Demokratie lebendig.

 

Wie heißt es im Wahlprogramm der Alternative für Deutschland, vorgestellt am Gründungsparteitag 14.4.2013 in Berlin:

 

“Wir setzen uns dafür ein, dass auch unkonventionelle Meinungen im öffentlichen Diskurs ergebnisoffen diskutiert werden, solange die Meinungen nicht gegen die Werte des Grundgesetzes verstoßen.”

 

Menschen wie ich denken, sind also auch kritisch und nicht unbedingt nur gläubig. Ich bin ein Mutbürger mit dem Mut zur Wahrheit. Nicht nur Paderborn braucht viel mehr Mutbürger.

 

( 25.04.2014 )