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ÜBER MICH

credo

Zweifel ist der Antrieb des Geistes.

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Was heißt "Liberal konservativ"?

Um mit Wilhelm Röpke zu sprechen: „Konservatives Bewahren und Erhalten ist eine unerläßliche Bedingung gesunder Gesellschaft, aber wer sich allein an Tradition, Geschichte und Gewohnheit klammert, macht sich eines Übermaßes schuldig, das zur unterträglichen Erstarrung führt. Liberale Vorliebe für Bewegung und Fortschreiten ist ein ebenso unentbehrliches Gegengewicht, aber wenn sie sich selber keine Grenzen vor der Achtung vor dem Dauernden und zu Bewahrenden setzt, ist ihr Ende Auflösung und Zerstörung.“

Ich trete ein für die AUSGEWOGENHEIT,  das richtige Verhältnis von Freiheit und Bindung.

Mir geht es um Maß und Mitte.

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Die Demokratie lebt von der Diskussion um den richtigen Weg. Deshalb gehört zu ihr der Respekt vor der Meinung des anderen.  Richard von Weizsäcker 

über mich privat

Ich bin 1952 in Willebadessen/OWL geboren und aufgewachsen, habe so manche Veränderung miterlebt. Ab Ende des Studiums (Sozialwissenschten / Deutsch ) lebte ich mit meiner Familie in Paderborn und unterrichtete dort mit Freude viele Jahre als Lehrer in einem städtischen Gymnasium. In meiner freien Zeit habe ich gern in einer Band Gitarre gespielt und gesungen, besonders gern singe ich noch heute das sehr alte Lied von Freiheit und Unabhängigkeit: „Die Gedanken sind frei.“ 

Wenn ich heute auf Reisen bin, staune ich gern über das Leben in fremden Städten, lasse mich aber auch von einer wunderschönen und aufregenden Natur begeistern: das können die Gänse im Frühjahr an der Nordseeküste genauso sein, wie die bunten Vögel auf den Keys. Chinesinnen in der langen Warteschlange des Fernsehturms in Peking, die mit mir unbedingt ein Foto haben wollen, weil ich so lang bin, erstaunen mich genauso wie eine schwarze Mama, die mit Lust eine dicke Zigarre raucht und auf ihrem Pordge in New Orleans tront.

Als Vater und Lehrer frage ich mich, in was für einer Welt wir leben und was wir tun können, damit die folgenden Generationen nicht für das hier und jetzt bezahlen müssen. Als Politiker möchte ich das nicht einer ideologischen Entwicklung, dem Zufall oder nur „einem Markt“ überlassen. Ich will die Zukunft mitgestalten, weil wir für das Heute die Verantwortung nicht auf Morgen verschieben dürfen. 

Heutige kleine und große Aufgaben müssen wir in Eigenverantwortung lösen. Ich will nicht auf Kosten anderer leben, schon gar nicht auf Kosten meiner Kinder.

Heute werden die Weichen für morgen gestellt. Daran will ich mitarbeiten – in eigener Verantwortung für meine Kinder und deren Kinder, vielleicht auch für uns alle.

über mich politisch

Der Ärger über Entwicklungen in meiner Heimatstadt hat mich angetrieben aufzustehen. Politisch aufzustehen i der Bewegung "Innenstadt-Ost". Schnell hieß in meiner Umgebung: Wutbürger. Dann - die Gründung der AfD rund um Prof. Lucke habe ich mit unterstützt und mitgetragen, weil ich mich empört gegen die Alternativlosigkeit der Eurorettung, gegen Manipulationen, gegen lügen und betrügen nicht nur auf Parteiebenen empört habe. Dann das: Höhepunkt dieses politischen Neulandes war der Bundesparteitag der AfD in Essen 2015, wo Menschen Prof. Lucke ausbuhen, demütigen und demontieren. Zielgerichtet treten die rechtsnationalen Mitglieder der Partei immer öffentlicher in den Vordergrund. Völkisches Denken sollte die ökonomische Vernunft der "Professoren Partei" ersetzen. Wie gehen Menschen miteinander um!

Mit dem deutlichen Rechtsruck und der Demontage von Prof. Lucke bin ich sofort aus der AfD ausgetreten, weil so etwas nicht meine politische Heimat werden soll.

Mit anderen Ausgetretenen haben wir dann gemeinsam ALFA gegründet, mussten dann leider den Namen ändern und heißen heute LKR ( Liberal-Konservative Reformer). Ein bewegter Weg. Offensichtlich gibt es den einen Weg nicht, es gibt viele Wege, die man/ich gehen muss und ich gehe sie.

Als Liberaler und konservativ Denkender will ich Gutes bewahren und Neues wagen. Groß ist das Vakuum in der politischen Mitte, wenn die Rechte ins Völkische und die Linke ins Apokalyptische abdriftet. Gefüllt werden könnte diese Lücke mit der altmodischen Tugend der Skepsis und des Zweifels.

Die Groko, besonders die linke CDU machen so schlimme Fehler: Geld ist nichts mehr wert, Arbeit wandert immer mehr ab, Arbeitsplatzgarantien gibt es nicht mehr, Planungssicherheit für Familien? Fehlanzeige. Rentenpolitik für kleine Bevölkerung große Versprechungen, die dauerhaften Lasten dafür tragen die Jungen, der Kontrollverlust in unserem Lande mit Asylsuchenden ohne Grenze, noch immer kein Einwanderungsgesetz...
 
Mir geht es darum, in der Sache voranzukommen: Wer hat die besten Antworten auf die Fragen der Zukunft? 
Ich will Freiheit statt Mutter/Vater Staat als Vollversorger, der alles für alle regelt.
Ich bin für Eigenverantwortung und Freiheit, unsere nationale Selbstverantwortung und, wenn es sei final sein muss, auch für einen Ausstieg aus dem Euro, der die EU ganz offensichtlich spaltet und für viele Spannungen sorgt. Ein aktueller internationaler Vorwurf lautet: wir leben auf Kosten der anderen in einer konstruierten europäischen Scheinrealität. Unser Außenhandelsüberschuss sei besonders wegen des für Deutschland zu schwachen Euros zu hoch.
Jede Nation muss selbst entscheiden, welche wirtschaftlichen Entscheidungen getroffen werden sollen - und zwar in eigener Verantwortung. Die Nichtbeistands-Klausel (auch No-Bailout-Klausel) bezeichnet eine fundamentale Klausel der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, die in Art. 125 AEU-Vertrag festgelegt ist und die Haftung der Europäischen Union sowie aller Mitgliedstaaten für Verbindlichkeiten einzelner Mitgliedstaaten ausschließt.
Ich will, dass Arbeit und Sparen sich wieder lohnen. Eine EWG ist besser als diese EU, die sich immer mehr anschickt, eine Transferunion zu sein. Ich will, dass meine Daten mir gehören.
 
Kommunalpolitisch gesehen braucht die hoch verschuldete Stadt Paderborn „kein Weiter-so“ aus CDU Perspektive,  sondern eine Rathauspolitik, die sich an AUfgaben und Themen, aber nicht länger an Parteibüchern ausrichtet.
ich bin tätig als
-  LKR Mitglied im Kreisverband Paderborn
-  LKR Fraktion im Rat der Stadt Paderborn
-  Landesvorsitzender der LKR NRW
-  stellvertretender Bundesvorsitzender der LKR ( beendet am 8.9.19 )

Ich habe nun auch für die kommenden zwei Jahre den Vorsitz in NRW übernommen und werde die LKR in NRW in den Europa Wahlkampf führen. Ich möchte helfen, LKR voranzubringen. Eine junge Partei pendelt oft heftig von einer Seite in die andere extreme Seite. Nach diesem Hin und Her ist es mein Ziel, die Partei ihr Gleichgewicht, ihre Mitte finden zu lassen. Auch um Prof. Lucke zu unterstützen, der wie kein anderer die Belange der LKR vertritt. Eine unbedingt notwendige Stimme der Vernunft in der EU Politik.

Ich bedanke mich bei den Mitgliedern für das Vertrauen und bei meiner Familie für ihre Geduld.